{"id":593,"date":"2013-08-07T20:36:36","date_gmt":"2013-08-07T20:36:36","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.enge-stedesand.de\/?page_id=593"},"modified":"2019-02-18T09:18:43","modified_gmt":"2019-02-18T09:18:43","slug":"zur-taufe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.enge-stedesand.de\/?page_id=593","title":{"rendered":"&#8230;zur Taufe"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sollen wir unser Kind \u00fcberhaupt taufen lassen?<\/strong><br \/>\nWenn wir uns selber als Christen verstehen, dann sollen wir auch unsere Kinder taufen lassen.\u00a0 In der Taufe wird unser Kind mit hineingenommen in den neuen Bund, den Gott mit den Seinen in Jesus Christus schlie\u00dft.<\/p>\n<p>Weit \u00fcber unser Verstehen hinaus geschieht hier etwas, das f\u00fcr das weitere Leben dieses Kindes ganz wichtig werden kann. Im eigenen Ja bei der Konfirmation kann das Kind sp\u00e4ter selbst auf den Bund Gottes in der Taufe antworten.<\/p>\n<p><strong>Welche Papiere brauche ich?<\/strong><br \/>\nZur Taufe braucht man nicht viel, einzig die bei der Geburt des Kindes erhaltene &#8222;Geburtsbescheinigung f\u00fcr religi\u00f6se Zwecke&#8220; ist erforderlich. Au\u00dferdem: Paten, die nicht aus der eigenen Gemeinde kommen, brauchen einen Patenschein (Anruf bei deren Pastor\/in gen\u00fcgt). Falls ein Stammbuch vorhanden ist, bitte auch dieses mitbringen, da wir dort ebenfalls die Taufe eintragen.<\/p>\n<p><strong>Wie sieht das mit einem Termin aus?<\/strong><br \/>\nIn der Regel findet eine Taufe im Hauptgottesdienst statt. Bei Terminschwierigkeiten sind wir aber auch gerne bereit, \u00fcber jeden anderen Termin zu sprechen,<\/p>\n<p><strong>Wie ist das mit dem Taufgespr\u00e4ch?<\/strong><br \/>\nDieses findet in der Regel in der Woche vor der Taufe statt, wir kommen dann nach Terminabsprache vorbei. Oft ist es ganz hilfreich, wenn die Eltern schon einen Taufspruch ausgesucht haben. Als Taufspruch ist jedes geeignete Wort aus der Bibel will kommen.<\/p>\n<p><strong>Wir w\u00fcrden gerne fotografieren oder filmen&#8230;<\/strong><br \/>\nIst in Ordnung, wenn es im vern\u00fcnftigen Rahmen bleibt und die Gemeinde und die Teilnehmer an der Amtshandlung nicht st\u00f6rt.<\/p>\n<p><em>Immer wieder gibt es auch Fragen hinsichtlich der Kirchenmitgliedschaft. Leider wird auch diese oft nicht ernst genug genommen. Deshalb sei es auch hier noch einmal grunds\u00e4tzlich gesagt: Solange es nicht andere Formen der Zugeh\u00f6rigkeit zu unseren Gemeinden gibt, ist ein Kirchenaustritt ein vollg\u00fcltiges Bekenntnis, das klare Auswirkungen auf die Beziehungen zur Gemeinde hat.<\/em><\/p>\n<p><strong>Ist es wirklich n\u00f6tig, da\u00df die Eltern in der Kirche sind, um ihr Kind taufen zu lassen?<\/strong><br \/>\nJa. Damit ein S\u00e4ugling oder ein kleines Kind getauft werden kann, mu\u00df wenigsten ein Elternteil Mitglied einer christlichen Kirche sein.<br \/>\n<em>Begr\u00fcndung:<\/em> Bei der Taufe geht es nicht nur um das Kind, ebensowenig wie sie eine blo\u00dfe Familienfeier darstellt. Es geht um das Ja Gottes zu uns und um unser Ja zum christlichen Glauben und zur Gemeinde. Solange ein Kind dieses Ja noch nicht selber sprechen kann, tun dies stellvertretend die Eltern und Paten. Sie erkl\u00e4ren bei der Taufe, dieses Kind im christlichen Glauben zu erziehen und in die Gemeinde hineinwachsen zu lassen, der sie sich selber zugeh\u00f6rig f\u00fchlen. Bei Nichtmitgliedschaft w\u00e4re es dann ja eigentlich konsequent, zu sagen: Wir warten mit der Taufe. Vielleicht entscheidet sich das Kind ja sp\u00e4ter anders als wir und will zur Kirche dazugeh\u00f6ren. Denn durch die Taufe wird das Kind auch kirchenrechtlich Mitglied der Kirchengemeinde. Es ist ein Widerspruch in sich, wenn Eltern stellvertretend f\u00fcr ihr Kind erkl\u00e4ren, dies soll einer Gemeinde und ihrem Glauben zugeh\u00f6ren, der sie selbst NICHT zugeh\u00f6ren m\u00f6chten.<br \/>\nUnd es reicht auch nicht zu sagen: Ich bin ja &#8222;nur&#8220; wegen des Geldes nicht in der Kirche oder ausgetreten. Gemeinde hat auch immer etwas mit Gemeinschaft und Solidarit\u00e4t mit den anderen zu tun und die dr\u00fcckt sich eben auch im finanziellen Beitrag jedes Gemeindegliedes aus.<\/p>\n<p><strong>Ich m\u00f6chte meine beste Freundin als Taufpatin, sie ist aber nicht in der Kirche. Geht das?<\/strong><br \/>\nLeider nicht. Taufpaten m\u00fcssen einer christlichen Kirche angeh\u00f6ren. Ein kirchliches Patenamt ohne Kirchenmitgliedschaft ist sinnlos.<br \/>\nBegr\u00fcndung: Das Patenamt ist ein von der Kirchengemeinde \u00fcbertragenes kirchliches Amt, in welchem der Taufpate stellvertretend f\u00fcr die christliche Gemeinde erkl\u00e4rt, das Kind zu begleiten und zu st\u00e4rken auf seinem Weg bis zur Konfirmation. Also bis zu dem Zeitpunkt, wo das Kind noch einmal sein eigenes Ja zur Taufe und Gemeinde sagt (confirmare = st\u00e4rken, bekr\u00e4ftigen).<br \/>\nAus all dem Gesagten ist es selbstverst\u00e4ndlich, da\u00df nur solcher Person so ein Amt \u00fcbertragen werden kann, die der Gemeinde auch angeh\u00f6rt. Sonst ist dieses Amt n\u00e4mlich sinnlos.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sollen wir unser Kind \u00fcberhaupt taufen lassen? Wenn wir uns selber als Christen verstehen, dann sollen wir auch unsere Kinder taufen lassen.\u00a0 In der Taufe wird unser Kind mit hineingenommen in den neuen Bund, den Gott mit den Seinen in Jesus Christus schlie\u00dft. Weit \u00fcber unser Verstehen hinaus geschieht hier etwas, das f\u00fcr das weitere &hellip; <a href=\"https:\/\/www.enge-stedesand.de\/?page_id=593\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">&#8230;zur Taufe<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":588,"menu_order":1,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.enge-stedesand.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/593"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.enge-stedesand.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.enge-stedesand.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.enge-stedesand.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.enge-stedesand.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=593"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.enge-stedesand.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/593\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4056,"href":"https:\/\/www.enge-stedesand.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/593\/revisions\/4056"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.enge-stedesand.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/588"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.enge-stedesand.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=593"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}